Head of Content @ Ahrefs (oder, in einfachen Worten, ich bin der Typ, der dafür sorgt, dass jeder Blog-Post EPISCH wird).
Inhalt
Sich an jede SEO-Aufgabe zu erinnern, die du für deine Website erledigen musst, ist ein Alptraum. Deshalb brauchst du eine SEO-Checkliste.
Aber die üblichen Checklisten, die alle über einen Kamm scheren, sind nicht sehr hilfreich. Sie berücksichtigen nicht, wie deine Website beschaffen ist oder welche SEO-Prioritäten du hast.
Deshalb haben wir eine vollständig anpassbare Version in Google Sheets erstellt:
Schauen wir uns genauer an, wie du sie einrichtest und nutzt (kein Google Analytics-Konto erforderlich).
Wie du die SEO-Checkliste einrichtest und verwendest
Zu Beginn erstellst du eine Kopie der Checklistenvorlage in deinem Google Drive und konfigurierst das Blatt „Einrichtung“. Das dauert etwa 30 Sekunden und beinhaltet die Beantwortung von zwei Fragen.
Auf welcher Plattform oder mit welchem CMS läuft sie?
Für welche Bereiche der Suchmaschinenoptimierung möchtest du Aufgaben sehen? (Deaktiviere einfach alle, an denen du nicht interessiert bist).
Und… das war’s. Deine individuelle SEO-Checkliste ist im Reiter „Checkliste“ fertig.
Hier siehst du die Punkte der Checkliste, die in drei Bereiche unterteilt sind:
Mach es einmal
Mach es regelmäßig
Mach das jedes Mal, wenn du eine neue Seite veröffentlichst
Diese Struktur bedeutet, dass du nicht alles auf dieser SEO-Checkliste heute erledigen musst. Du kannst mit den einmaligen Aufgaben beginnen, dann mit den regelmäßigen und so weiter.
Lass uns loslegen.
Nebenbei bemerkt.
Die Aufgaben auf dieser Checkliste decken eine ganze Menge ab. Sie ist im Grunde eine technische SEO‑, Inhalts‑, Off-Page-SEO- und On-Page-SEO-Checkliste in einem. Ihr Ziel ist es, deine SEO-Strategie zu verbessern und dir zu helfen, in den Google-Suchergebnisseiten besser zu ranken.
Mach es einmal
Hier sind die SEO-Aufgaben, die du nur einmal erledigen musst.
Installiere ein SEO-freundliches Theme
Das Theme deiner Website verändert ihr Aussehen. Heutzutage sind so gut wie alle Themes von Shopify, Wix und WordPress weitgehend SEO-freundlich. Wenn du jedoch ein Theme eines Drittanbieters verwenden möchtest, solltest du ein paar schnelle Checks durchführen:
Ist es mobilfreundlich? Lade die Theme-Demo auf deinem Handy und sieh dir an, wie es aussieht.
Funktioniert es browserübergreifend? Probiere die Demo in Chrome, Firefox und Safari aus.
Hat es gute Bewertungen? Die meisten Theme-Marktplätze zeigen diese an.
Wird es regelmäßig aktualisiert? Wenn nicht, könnte es Sicherheitsprobleme geben. Auch hier zeigen die meisten Theme-Marktplätze an, wann es zuletzt aktualisiert wurde.
Plane die Struktur deiner Website
Eine logische Website-Struktur hilft den Besuchern, sich auf deiner Website zurechtzufinden. Sie stellt auch sicher, dass Google alle Seiten deiner Website finden kann. Das ist wichtig, denn Google kann keine Seiten bewerten, von denen es nichts weiß.
Das zu tun ist ganz einfach. Skizziere einfach eine Mind Map:
Jeder Zweig auf der Karte sollte ein interner Link sein, damit Suchmaschinen und Besucher zwischen den Seiten navigieren können.
Oft wird dies bei der Einrichtung einer Website übersprungen, daher lohnt es sich, dies zu tun, auch wenn du bereits eine Website hast.
Für neue Websites ist es sinnvoll, von Anfang an eine klare und beschreibende URL-Struktur zu verwenden. Denn URLs helfen den Suchenden zu verstehen, worum es auf einer Seite geht, wenn sie in den Suchergebnissen erscheint.
Die meisten Website-Plattformen tun dies von Haus aus, mit Ausnahme von WordPress. Frag mich nicht warum, aber es verwendet standardmäßig eindeutige IDs wie diese: webseite.de/?p=123.
Zum Glück lässt sich das ganz einfach ändern. Geh einfach zu Einstellungen > Permalinks > Beitragsname.
Ändere dies nicht für bestehende Websites. Das kann mehr schaden als nützen. Am besten bleibst du dabei, auch wenn du eine nicht ganz so ideale Struktur verwendest.
Installiere ein All-in-One SEO-Plugin
Wenn du WordPress verwendest, brauchst du ein SEO-Plugin, das dir hilft, Dinge wie Sitemaps und Meta-Tags zu optimieren (mehr dazu später).
Hier sind ein paar gute Optionen (du brauchst nur eine):
Wenn du eine andere Website-Plattform wie Shopify verwendest, brauchst du das wahrscheinlich nicht zu tun. Die meisten dieser Plattformen bieten dir standardmäßig Möglichkeiten, SEO-Grundlagen zu bearbeiten.
Google Search Console einrichten
Die Google Search Console ist, ähnlich wie Google Analytics, ein kostenloses Tool, mit dem du die organische Suchleistung deiner Website verfolgen kannst.
Hier sind ein paar Dinge, die du damit tun kannst:
Wirst du diese Funktion ständig nutzen? Wahrscheinlich nicht, denn die Bing-Suche ist nicht das, worauf die meisten SEOs sich konzentrieren. Aber es kann nicht schaden, sie einzurichten, denn du wirst die Daten vielleicht irgendwann brauchen.
Sitemaps sagen den Suchmaschinen, wo sie wichtige Seiten auf deiner Website finden können. Das ist wichtig, denn sie können die Seiten nur crawlen oder indizieren, wenn sie wissen, dass sie existieren.
Hier siehst du, wie die Sitemap für unseren Blog aussieht:
Du kannst deine Sitemap normalerweise unter einer dieser URLs finden:
/sitemap.xml
/sitemap_index.xml
/sitemap
Wenn du sie nicht finden kannst, überprüfe deine robots.txt-Datei (domain.de/robots.txt), da sie dort oft aufgeführt ist:
Wenn du sie immer noch nicht finden kannst, hast du wahrscheinlich keine und musst eine erstellen. Andernfalls musst du sie bei Google einreichen. In meiner Anleitung unten erfährst du, wie du beides machst.
Wenn Menschen bei Google suchen, durchsuchen sie nicht das gesamte Internet. Sie suchen in Googles Index der Seiten im Internet. Wenn deine Seite nicht indizierbar ist, kann Google sie nicht indizieren und sie wird nicht in den Suchergebnissen erscheinen.
Glücklicherweise kann Google alle Webseiten indexieren, es sei denn, du sagst ihm, dass dies nicht erlaubt ist. Leider ist es ein häufiger Fehler, Google zu verbieten, alles zu indexieren — vor allem bei neuen Websites oder nach Website-Migrationen.
Hier erfährst du, wie du mit den Ahrefs Webmaster Tools (AWT) kostenlos Seiten findest, die Google nicht indexieren kann:
Gehe zum Bericht All issuesme (dt.: Alle Probleme)
Überprüfe den Fehler „Indexable page not in sitemap“.
Sitemaps listen die Seiten auf, die von den Suchmaschinen indiziert werden sollen. Wenn diese Seiten ein „noindex“-Robots-Meta-Tag oder ein x‑robots-Tag haben, gibt es ein Problem. Du solltest diese Seiten entweder aus der Sitemap entfernen oder das noindex-Tag von der Seite löschen.
Schema-Markup ist strukturierter Code, der Suchmaschinen hilft, deine Website besser zu verstehen und in den Suchergebnissen darzustellen. Wir empfehlen allen Websites, ihre Homepage mit einem Schema für Organisationen oder Personen zu versehen.
Zum Glück machen die meisten Website-Plattformen und All-in-One-SEO-Plugins dies ganz einfach. Du musst keinen eigenen Code schreiben.
Wenn du z. B. Yoast in WordPress verwendest, kannst du dies in den Einstellungen für die „Darstellung der Website“ tun:
Du musst nur auswählen, ob du eine Organisation oder eine Person bist, und dann Details wie den Namen deiner Organisation und Links zu sozialen Profilen eingeben. Das Plugin schreibt und fügt das Schema Markup für dich ein.
Um zu überprüfen, ob alles richtig funktioniert, gibst du deine Homepage in den Schema Markup Validator ein. Du solltest den Code sehen:
Stelle sicher, dass deine Website mobilfreundlich ist
Die Mobilfreundlichkeit ist seit Jahren ein Rankingfaktor, da die meisten Suchanfragen über mobile Geräte erfolgen. Wie mobilfreundlich deine Website ist, kannst du mit dem Bericht zur mobilen Nutzbarkeit in der Google Search Console überprüfen.
Wenn deine Website HTTPS verwendet, wird in deinem Browser das „Schloss“-Symbol angezeigt:
Wenn du das nicht siehst, musst du ein TLS-Zertifikat installieren.
Viele Webplattformen und Hoster bieten dir heutzutage eine kostenlose Version an. Wenn nicht, kannst du eine kostenlose Version von Let’s Encrypt bekommen. (Du musst nur sicherstellen, dass dein Hoster dies unterstützt.)
Stelle sicher, dass deine Website unter einer Domain erreichbar ist
Besucher sollten deine Website nicht an mehreren Orten aufrufen können. Das kann zu Problemen für die Crawler der Suchmaschinen sowie zu Indizierungs- und Sicherheitsproblemen führen.
Um zu überprüfen, ob alles in Ordnung ist, gibst du diese vier Versionen deiner Website in httpstatus.io ein:
http://deinedomain.de
http://www.deinedomain.de
https://deinedomain.de
https://www.deinedomain.com
Wenn alles in Ordnung ist, sollten drei von ihnen auf eine der HTTPS-Versionen umleiten:
Wenn das nicht der Fall ist, musst du eine dauerhafte 301 Weiterleitung einrichten.
Die Seitengeschwindigkeit ist seit 2010 auf dem Desktop und seit 2018 auf dem Handy ein Rankingfaktor.
Google hat in der Vergangenheit verschiedene Signale verwendet, um die Seitengeschwindigkeit zu messen, aber heute verwendet es nur noch Core Web Vitals.
Um Core Web Vitals in AWT zu sehen, musst du dich mit der PageSpeed Insights API von Google verbinden. Das dauert nur ein oder zwei Minuten. Wir haben eine Schritt-für-Schritt-Anleitung in Site Audit.
Installiere ein Plugin zur Bildkomprimierung
Das Komprimieren von Bildern macht die Bilddateien kleiner und verbessert die Seitengeschwindigkeit.
Wenn du eine Website-Plattform wie Wix oder Shopify verwendest, brauchst du dir darüber keine Gedanken zu machen, da sie Bilder automatisch komprimieren. Wenn du aber WordPress verwendest, musst du ein Plugin zur Bildkomprimierung wie z.B. ShortPixel installieren.
Nebenbei bemerkt.
Mit ShortPixel kannst du bis zu 100 Bilder pro Monat kostenlos komprimieren.
Erhalte ein kostenloses Google Business-Profil
Google Business-Profile werden bei der lokalen Google-Suche und in Google Maps angezeigt.
Wenn dein Unternehmen ein Ladengeschäft hat oder in einem lokalen Gebiet tätig ist, ist die Einrichtung eines Google Business Profils das Beste, was du für deine Suchmaschinenoptimierung tun kannst. Du kannst dich hier dafür anmelden. Es ist völlig kostenlos. Fülle einfach so viele Informationen wie möglich aus, um deine Chancen zu erhöhen, angezeigt zu werden.
Repliziere die Backlinks deiner Mitbewerber
Backlinks sind Links, die von anderen Websites auf deine Seite verweisen, und sind einer der wichtigsten Rankingfaktoren von Google. Es gibt viele Möglichkeiten, mehr davon zu bekommen (Linkbuilding), aber der beste Ausgangspunkt ist, die Links deiner Konkurrenten zu kopieren.
Es gibt viele Möglichkeiten, dies zu tun, aber die Suche nach den Verzeichnislinks der Mitbewerber ist ein guter Ausgangspunkt.
Gib ein paar Homepages von Wettbewerbern in leere Felder ein
Setze den Suchmodus für alle Seiten auf „URL“.
Klicke auf „Zeige Verlinkungsmöglichkeiten”
In der Regel ist es ziemlich einfach, lokale und branchenrelevante Verzeichnisse auf der Liste zu erkennen:
Wenn du der Meinung bist, dass es sinnvoll ist, dein Unternehmen in einem dieser Verzeichnisse einzutragen, melde dich an und erstelle ein Profil. Du bekommst dann auch einen Link.
Die Platzierungen in den Suchmaschinen sinken mit der Zeit, wenn du die Seiten nicht auf dem neuesten Stand hältst. Das gilt besonders für Themen, bei denen die Suchenden nach neuen Informationen suchen.
Hier erfährst du, wie du in der Google Search Console Seiten findest, die eine Überarbeitung vertragen könnten:
Gehe zum Bericht über die Sucheranfragen
Klicke auf den Filter „Datum“ und wähle den Modus „Vergleichen“.
Wähle „Letzte 6 Monate mit vorherigem Zeitraum vergleichen“.
Klick auf Anwenden
Klicke auf die Registerkarte„Seiten“ in der Tabelle
Sortiere die Ergebnisse nach „Klicks Differenz“ von niedrig nach hoch
Unsere Liste der Top-Suchanfragen bei Google wurde beispielsweise in den letzten sechs Monaten 75.000 Mal weniger besucht als in den sechs Monaten davor. Das liegt wahrscheinlich daran, dass die Suchenden eine aktuelle Liste der Suchanfragen wollen, aber wir haben die Seite zuletzt vor ein paar Monaten aktualisiert.
Eine Inhaltslückenanalyse findet die Keywords, für die deine Konkurrenten ranken, du aber nicht. Diese weisen oft auf Themen hin, zu denen es auch für dich sinnvoll wäre, Inhalte zu erstellen.
Wenn du schon einmal in einem Restaurant warst und festgestellt hast, dass es geschlossen ist, obwohl Google sagt, dass es geöffnet ist, weißt du, wie wichtig es ist, dein Google Business-Profil auf dem neuesten Stand zu halten. Da dies alle paar Monate nur ein paar Minuten dauert, lohnt es sich nicht, dafür schlechte Bewertungen zu riskieren.
Hier sind ein paar Dinge, die du jedes Mal überprüfen solltest:
Öffnungszeiten
Feiertags-Öffnungszeiten (z.B. Weihnachten)
Rufnummer
Produkte und Dienstleistungen
Ich empfehle auch, die Funktion „Beiträge“ zu nutzen, um die Follower deines Unternehmens auf dem Laufenden zu halten.
In dieser Bar gibt es zum Beispiel einen Beitrag über den bevorstehenden Weihnachtsmarkt:
(Ziemlich beeindruckende Planung, wenn man bedenkt, dass ich dies im Juli schreibe).
Überprüfe auf andere technische Probleme
Hunderte von technischen Problemen können deiner Website schaden, und sie können jeden Moment auftreten. Deshalb ist es so wichtig, dass du sie regelmäßig überprüfst und alle größeren Probleme behebst, die auftauchen.
Du kannst dies kostenlos mit Site Audit in den Ahrefs Webmaster Tools tun. Wähle bei der Einrichtung deines Projekts einfach die Option für geplante Crawls aus (wöchentlich oder monatlich ist für die meisten Websites ausreichend).
Site Audit durchsucht dann deine Website nach über 140 potenziellen SEO-Problemen. Dies geschieht regelmäßig nach dem von dir festgelegten Zeitplan und du wirst per E‑Mail über neue Probleme benachrichtigt:
Wenn du bei einem Problem auf „Anzeigen“ klickst, wirst du zu Site Audit weitergeleitet und die betroffenen URLs werden angezeigt:
Du kannst dann auf die Schaltfläche „Warum und wie man es behebt“ (engl. Why and how to fix) klicken, um zu erfahren, wie du die einzelnen Probleme lösen kannst.
Mach das für jede neue Seite
Hier sind die SEO-Aufgaben, die du erledigen solltest, wenn du neue Seiten zu deiner Website hinzufügst, die in der organischen Suche gut abschneiden sollen.
Finde ein primäres Keyword, auf das du abzielst
Jede Seite auf deiner Website sollte auf ein Hauptkeyword ausgerichtet sein. Du solltest regelmäßig eine Keyword-Recherche durchführen, um Themen zu finden, auf die du abzielen kannst, aber es ist auch wichtig, dass du jedes Mal, wenn du eine neue Seite veröffentlichst, das beste Keyword auswählst.
Nehmen wir zum Beispiel an, du schreibst einen Beitrag über die besten Proteinpulver. Es gibt viele Möglichkeiten, wie die Leute danach suchen könnten, z. B:
Was ist das beste Proteinpulver
beste Protein-Nahrungsergänzungen
beste Proteinshakes
Welches dieser Keywords sollte dein Hauptziel sein, wenn es überhaupt eines ist?
Zum Glück gibt es einen einfachen Weg, das herauszufinden. Suche einfach nach deinem Thema im Ahrefs Keywords Explorer und sieh dir das Eltern-Thema an. Das ist in der Regel eine beliebtere Art, nach demselben Thema zu suchen. and look at the Parent Topic.
Nebenbei bemerkt.
Das Eltern-Thema ist nicht 100% narrensicher. Es zeigt einfach das Keyword an, das den meisten Suchmaschinen-Traffic auf die Seite mit der höchsten Platzierung für dein Keyword schickt. In der Regel ist dies das beste Keyword, aber nicht immer, also lass dich nicht vom gesunden Menschenverstand abbringen.
Die Leute wollen in der Regel eine dieser Arten von Inhalten sehen, wenn sie bei Google (oder einer anderen Suchmaschine) suchen:
Blogbeitrag
Interaktives Tool
Video
Kategorieseite
Produktseite
Um herauszufinden, welche Inhalte die Menschen, die nach deinem Suchbegriff suchen, sehen wollen, musst du die Suchabsicht ermitteln. Das ist ein entscheidender Schritt, wenn du die besten Chancen auf eine gute Platzierung haben willst, denn Google will Inhalte ranken, nach denen die Suchenden suchen.
Wie machst du das?
Achte auf die häufigste Art von Inhalten unter den Top-Ranking-Ergebnissen.
Zum Beispiel dominieren interaktive Tools die erste Seite für „Tage zwischen Daten“. Aber Videos dominieren die erste Seite für „Excel für Anfänger“:
Von hier aus empfehlen wir, die Intention tiefer zu ergründen, um das beste Inhaltsformat und den besten Blickwinkel für die Aufgabe zu verstehen. Mehr darüber erfährst du in dem unten verlinkten Leitfaden.
Ermittle deine Chancen auf eine Platzierung in Google
Wenn du weißt, wie leicht oder schwer es ist, für ein Keyword zu ranken, kannst du Prioritäten setzen und realistische Erwartungen formulieren.
Für eine sehr grobe Schätzung kannst du den Keyword-Schwierigkeitsgrad im Keywords Explorer verwenden. .
Verlasse dich aber nicht ausschließlich darauf, denn es werden nur Backlinks berücksichtigt. Andere Faktoren können darauf hindeuten, dass es schwierig ist, für ein Keyword zu ranken, z. B:
Hochwertige Backlinks zu den Top-Ranking-Seiten.
Hohe thematische Relevanz der Top-Ranking-Seiten.
Hauptsächlich große Marken in den Top 10.
Ein dominanter Inhaltstyp, für dessen Erstellung du keine Ressourcen hast.
Nehmen wir an, du willst für „Affiliate Marketing“ ranken. Aus der Analyse der Suchabsicht geht klar hervor, dass die Suchenden nach einem Blogbeitrag suchen. Aber was genau wollen sie wissen? Das ist die Frage, die du beantworten musst, wenn du in den Augen von Google die besten Inhalte erstellen willst.
Eine Möglichkeit, diese Frage zu beantworten, besteht darin, nach Gemeinsamkeiten zwischen den Top-Ranking-Seiten zu suchen.
Zum Beispiel haben alle Top-Ranking-Seiten für „Affiliate Marketing“ eine Definition:
Das funktioniert, kann aber ziemlich zeitaufwändig sein.
Es ist oft schneller, eine Inhaltslückenanalyse auf Seitenebene für die am besten platzierten Seiten durchzuführen, um Keywords zu finden, für die sie ranken. Einige davon weisen oft auf Unterthemen hin, die die Seiten abdecken.
Gib die URL deiner Seite als Ziel ein (füge die URL hinzu, die du verwenden willst, wenn du deine Seite noch nicht erstellt hast)
Gib die URLs einiger Top-Ranking-Seiten als Ziele ein
Klicke auf „Zeige Keyword-Chancen“
Gehe von dort aus zum Bericht Inhaltslücke und suche nach Keywörtern, die Unterthemen darstellen:
Optimiere deine Überschriften und Zwischenüberschriften
Google schaut sich Überschriften und Zwischenüberschriften an, um den Inhalt einer Seite besser zu verstehen. Deshalb ist es nur logisch, dass du dort Keywords einfügst, die sich auf deinen Inhalt beziehen.
Das wäre zum Beispiel eine logische Art, eine Seite über Obst und Gemüse zu strukturieren:
H1: Obst & Gemüse
H2: Früchte
H3: Äpfel
H3: Orangen
H2: Gemüse
H3: Karotten
Das führt nicht nur dazu, dass du Schlüsselwörter in Überschriften und Zwischenüberschriften aufnimmst, sondern auch dazu, dass dein Inhalt leichter zu lesen und zu überfliegen ist.
Fessle die Leser mit deinem Intro (nur bei Blogbeiträgen)
Wenn du die Leser/innen nicht innerhalb weniger Sekunden davon überzeugen kannst, dass deine Seite das bietet, was sie wollen, werden sie den „Zurück“-Button drücken. Das ist schlecht, denn wenn sie deinen Inhalt nicht lesen, werden sie nicht konvertieren, ihn nicht teilen oder verlinken.
Die PAS-Formel ist ein guter Ausgangspunkt für ein überzeugendes Intro.
Nehmen wir zum Beispiel an, wir schreiben einen Beitrag darüber, wie man das perfekte Steak zubereitet.
Wir würden damit beginnen, das Problem zu beschreiben:
Dann würden wir das Problem anheizen (engl.: Agitate):
Bevor wir schließlich die Lösung (eng.: Solution) enthüllen:
Deshalb solltest du die Dinge einfach halten, es sei denn, du willst 1 von 2 Besuchern verprellen. Das bedeutet:
Kurze Sätze und Absätze verwenden.
Einfache Wörter und Sätze verwenden.
Jargon vermeiden.
Hemingwayist ein kostenloses, browserbasiertes Tool, das dir dabei helfen kann. Es zeigt dir das aktuelle Niveau deines Textes an und schlägt Verbesserungen vor.
Verlinke zu relevanten Ressourcen
Viele Menschen denken, dass Links zu anderen Websites schlecht für die Suchmaschinenoptimierung sind. Das ist nicht wahr. Es wird deiner SEO wahrscheinlich nicht großartig helfen, aber es wird ihr auch nicht schaden (es sei denn, du verlinkst auf dubiose Seiten).
Hier ist, was John Mueller von Google über die Verlinkung mit anderen Websites zu sagen hatte:
Links zu anderen Websites sind eine gute Möglichkeit, deinen Nutzern einen Mehrwert zu bieten. Oft helfen Links den Nutzern, mehr herauszufinden, deine Quellen zu überprüfen und besser zu verstehen, inwiefern deine Inhalte für ihre Fragen relevant sind.
Bedeutet das, dass du Links zu anderen Seiten in deinen Inhalt zwingen solltest? Ganz sicher nicht. Es bedeutet nur, dass du sie einfügen solltest, wenn es sinnvoll ist, z. B. wenn du auf eine Quelle verweisen musst.
Mache den Inhalt mit Bildern leichter konsumierbar
Niemand will eine große Textwand lesen. Er ist überwältigend und kann dazu führen, dass die Leute abspringen. Bilder lösen dieses Problem, indem sie deinen Text auflockern und das visuelle Verständnis fördern.
Und noch besser: Bilder können in Google Bilder ranken und dir noch mehr Traffic bescheren.
Laut Search Console hat unser Blog in den letzten drei Monaten fast 20.000 organische Besuche von Google Images erhalten:
Dieser Wert wäre zweifellos noch höher, wenn du in einer visuellen Nische wie Lebensmittel oder Design tätig wärst.
Das heißt, dass du nicht einfach irgendwelche Bilder in deinen Inhalt einbauen solltest, nur weil du sie brauchst. Bemühe dich, Bilder zu verwenden, die tatsächlich einen Zweck erfüllen und den Lesern helfen, sich etwas vorzustellen.
Optimiere deine Bilder
Wenn du die „Mache es einmal“-Punkte auf dieser SEO-Checkliste bereits erledigt hast, solltest du ein Plugin zur Bildkomprimierung installiert haben. Aber es gibt noch ein paar andere Bildoptimierungen, die du auf jeder einzelnen Seite durchführen solltest:
Benenne Bilder beschreibend – Verwende keine allgemeinen Dateinamen wie IMG_875939.png oder Screenshot-2021–06-01. Verwende beschreibende Dateinamen wie schwarzer-welpe.png oder eiffelturm.jpg.
Füge einen beschreibenden Alt-Text hinzu – Alt-Text ersetzt ein Bild auf der Seite, wenn es nicht geladen werden kann. Er ist auch hilfreich für diejenigen, die Bildschirmlesegeräte benutzen. Hier erfährst du mehr.
Setze einen aussagekräftigen Titel-Tag und eine Meta-Beschreibung
Titel-Tags und Meta-Beschreibungen werden in den Suchergebnissen von Google angezeigt, damit die Suchenden verstehen, worum es auf der Seite geht.
Nebenbei bemerkt.
Google verwendet nur in 62,78 % der Fälle Meta-Beschreibungen für das beschreibende Snippet in den Suchergebnissen. In der restlichen Zeit verwendet es etwas anderes von der Seite. Damit ist der Titel-Tag bei weitem wichtiger als die Meta-Beschreibung.
Am besten nimmst du dein Ziel-Keyword (oder eine ähnliche Variante) in den Title-Tag auf, wenn es sinnvoll ist. Darüber hinaus geht es darum, sowohl den Titel als auch die Meta-Beschreibung so überzeugend wie möglich zu gestalten.
Hier sind ein paar Tipps:
Halte sie kurz – unter 70 Zeichen für den Titel-Tag und unter 160 für die Meta-Beschreibung. So kannst du verhindern, dass sie abgeschnitten werden.
Entspreche der Suchabsicht – Mache den Suchenden klar, dass du das hast, wonach sie suchen.
Kein Clickbait – Sei ehrlich, was auf deiner Seite steht. Übertreibe es nicht mit den Versprechungen.
Füge das Jahr hinzu – Im Titel-Tag für Themen, die Aktualität verlangen.
TIP
Wenn du Schwierigkeiten hast, einen aussagekräftigen Titel oder eine Metabeschreibung zu finden, kannst du ChatGPT bitten, die Arbeit für dich zu übernehmen:
Google empfiehlt, hier Wörter zu verwenden, die für deinen Inhalt relevant sind. Das hilft den Suchenden auch zu verstehen, worum es auf deiner Seite geht, bevor sie klicken.
Am einfachsten ist es, wenn du den Slug auf dein Zielkeyword setzt:
https://liftbodyfocus.vip/blog/de/seo-checkliste/%3C/code%3E%3C/pre%3E%3Cp%3EDas macht aber nicht immer Sinn. Es hängt von deiner URL-Struktur ab.
Unser SEO-Glossar zielt zum Beispiel auf das Keyword „SEO-Glossar“ ab. Da wir es aber unter ahrefs.com/seo veröffentlicht haben, haben wir nur Glossar für den Slug verwendet und nicht SEO-Glossar, um unnötige Wiederholungen von „SEO“ zu vermeiden.
Außerdem ist kürzer immer besser, denn lange URLs werden in den SERPs oft abgeschnitten:
Schema Markup kann sich darauf auswirken, wie deine Seiten in den Suchergebnissen erscheinen.
Hier ist zum Beispiel eine Seite, die derzeit für „Pizzateig-Rezept“ rankt:
Dank Schema Markup werden die Sternebewertungen, die Anzahl der Bewertungen und die Vorbereitungszeit angezeigt.
Wenn du für diese Art von „Rich Results“ in Frage kommen möchtest, findest du hier eine vollständige Liste der Funktionen von Google, zusammen mit den strukturierten Daten, die du verwenden musst.
Für die Umsetzung kannst du das Markup entweder selbst schreiben und deiner Seite hinzufügen oder ein Plugin verwenden, das es für dich erstellt. Yoast arbeitet mit einer ganzen Reihe davon zusammen.
Hinzufügen eines Inhaltsverzeichnisses (nur bei Blogbeiträgen)
Ein Inhaltsverzeichnis bietet Sprunglinks zu verschiedenen Abschnitten auf der Seite.
Es ist sinnvoll, lange Blogposts mit diesen Links zu versehen, um den Suchenden die Navigation zu erleichtern. Sie können dir auch helfen, Sitelinks in den Suchergebnissen zu gewinnen:
Interne Links helfen Google, Seiten auf deiner Website zu finden und zu verstehen, worum es geht.
Die meisten Website-Plattformen fügen neuen Seiten automatisch interne Links von ihren „Elternseiten“ hinzu, aber du kannst neue Seiten noch weiter aufwerten, indem du mehr kontextbezogene interne Links hinzufügst.
Wenn wir zum Beispiel neue Blog-Beiträge veröffentlichen, verlinkt WordPress automatisch von unserer Blog-Homepage aus auf sie:
Das ist gut, aber es gibt wahrscheinlich viele andere Stellen, an denen es sinnvoll wäre, auf diesen Beitrag in unserem Blog zu verlinken. Indem wir dort interne Links hinzufügen, können wir mehr Menschen zu diesem Leitfaden schicken und Google zeigen, wie wichtig wir ihn finden.
Hier erfährst du, wie du mit den Ahrefs Webmaster Tools (AWT) kostenlos interne Linkmöglichkeiten findest:
Suche nach deinem Zielstichwort im „Seitentext“ von anderen Seiten
Dann musst du nur noch die Seiten in den Ergebnissen besuchen, nach deinem Keyword auf der Seite suchen und einen kontextuellen Link hinzufügen, wenn und wo es sinnvoll ist.
Hier ist eines aus unserer Liste kostenloser Keyword-Recherche-Tools:
Bewirb deine Inhalte mit Outreach (optional)
Menschen können nicht auf Inhalte verlinken, wenn sie nicht wissen, dass es sie gibt. Deshalb zahlt es sich aus, Linkbuilding zu betreiben – vor allem, wenn du versuchst, für ein umkämpftes Keyword zu ranken.
Es gibt viele Möglichkeiten, dies zu tun, aber die „Reverse Skyscraper Technique“ ist ein guter Ausgangspunkt.
Hier ist der Ablauf:
Finde konkurrierende, minderwertige Seiten mit Backlinks
Bitte die Leute, die auf sie verlinken, stattdessen auf dich zu verlinken
Um konkurrierende Seiten mit Backlinks zu finden, gibst du dein Keyword in den Keywords Explorer von Ahrefs ein und scrollst zur SERP-Übersicht:
Als Nächstes besuchst du die Seiten und suchst nach Gründen, warum dein Inhalt besser ist, z. B:
Ihr Inhalt ist ungenau und veraltet.
Sie erklären die Dinge nicht im Detail.
Ihr Design ist schlecht.
Dann musst du nur noch deinen Link als Ersatz für alle anderen Links zu dieser Seite anbieten. Um diese zu finden, gibst du die Seite in den Site Explorer von Ahrefs ein und überprüfst den Backlinks-Bericht.
SEO ist ein fortlaufender Prozess, und es wäre unmöglich, alle wichtigen Punkte in einer ultimativen SEO-Checkliste zu erfassen. Wenn du jedoch die oben genannten Punkte der Checkliste abarbeitest, bist du auf dem besten Weg zu besseren Platzierungen. Wahrscheinlich bist du dann auch deiner Konkurrenz weit voraus. Das ist alles, was zählt.
Wenn du mehr über die Umsetzung der SEO-Checkliste erfahren möchtest, schau dir unseren kostenlosen SEO-Kurs an.